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Buda oder Pest oder beides?

Die gute Nachricht für alle, die mit Usbekistan/Tadschikistan schon durch sind und China fertig haben: Ab morgen wird es (wahrscheinlich) was Neues geben.

Die schlechte Nachricht für alle, die mit Usbekistan/Tadschikistan noch nicht durch sind und China gerade angefangen haben: Ab morgen wird es (wahrscheinlich) was Neues geben.

Ich bin ja ein Fan des vereinten Europas. Die Möglichkeit, innerhalb der Union problemlos zu reisen und Grenzen zu überschreiten, begeistert mich. Reisen ohne langwierigen Papierkram vorher, ohne mühsames Abklappern diverser Konsulate und Botschaften für die Visa. Allein das waren ja schon Reisen: nach Bern für China (und das zweimal, weil ich beim ersten Mal dummerweise eine Kopie vergessen hatte und die da sehr stur sind), nach Berlin für Usbekistan. Nur das tadschikische UN-Konsulat liegt in Genf ja sozusagen vor der Haustür. Und ist mir wegen der Katzenklappe in der Einganstür direkt neben dem pompösen Fahnenmast immer noch in liebevoller Erinnerung.

Also, Budapest wird eine Reise ohne Papierkram. Dachte ich. Bis ich auf diese Webseite stieß

http://visitbudapest.travel/guide/budapest-pdf-guides/

die diese tollen Spaziergänge durch Budapest anbietet. Und nun habe ich doch Papierkram, die ausgedruckten „Walks“, vom „castle“ über „millenium“ zu „Obuda“ und dem Judenviertel und noch mehr. Hört sich alles sehr gut an.

Ein Problem gibt es allerdings, nein eigentlich zwei, das heißt, ganz ehrlich, wahrscheinlich drei:

Addiert man all diese „Walks“, kommen insgesamt 19 Stunden „walken“ zusammen, wobei die 8 – 10 Stunden für Museums-, Synagogen- oder Burgbesichtigung noch nicht eingerechnet sind. Das ist schon mal ein Problemchen für Füße und Waden. Das zweite Problem ist das vorher gesagte Wetter, ziemlich mau mit viel Regen. Und daraus resultiert das dritte Problem. In die Touren eingebettet sind verführerische Hinweise zu Budapests nettesten Kaffeehäusern.

Tja, wenn es also zu scheußlich wird, kann es sein, dass hier demnächst nur Fotos von Kaffee- und Kuchenspezialitäten erscheinen.

Das wiederum bedeutet, dass die Nachleser eine faire Chance haben…


2 Kommentare

  1. Philipp sagt:

    Na die Kaffeehäuser sind dann ja die Gelegenheit dich auf das nächste Level des Web 2.0 zu heben. Instagramm-Bilder von jedem Stück Kuchen und jedem Kaffee! Und bitte die „Filter“ nicht vergessen!

    Gefällt mir

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