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All you can see

 

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Ich hasse es zu spät zu kommen, das ist mir wirklich unangenehm.

Diesmal ist es besonders peinlich, weil ein ganzes Schiff auf uns wartet.

Monsieur kennt Schiff (ein Genfer See Lastsegler von 1904) und Anlegestelle von früheren Ausflügen und so sind wir zehn Minuten vorm Auslaufen dort. Wir schon, aber das Schiff nicht. Wegen der Fêtes de Genève hat das Schiff seinen Ankerplatz verlegen müssen. Zum Glück sind wir nicht die einzigen Dummen und gemeinsam schaffen wir es, die Einladung nochmal aufzurufen, auf der auch eindeutig – mit Skizze! – die Anlegestelle im Port Noir eingezeichnet ist. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Was folgt, ist eine Viertelstunde joggen durch Jardin anglais, am Jet d’eau vorbei, das ganze bei knapp 30°. Die anderen versuchen ihr Glück mit dem Auto und schaffen es vor uns. Monsieur zeigt am Steg im Vorbeijoggen auf seine Frau, die den zwar nicht vom Protokoll, eher von meinen Lungenkapazitäten vorgeschriebenen Abstand einhält. Endlich erreiche ich mit hochrotem Kopf und ziemlich außer Atem das Schiff. So viel zum gepflegten Apéro in kühlem, weißem Leinen. Aber ich habe es geschafft und hinter mir wird die Landungsbrücke eingezogen.

Und dann gibt es „All you can see“ auf dem See.

 

 

 

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2 Kommentare

  1. kaeptnjoker sagt:

    5 Franken in die Wortspielkasse!

    Gefällt mir

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