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Das fängt schon mal gut an

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Jedes Jahr im Frühling holen die Schweizer Autobahnmeistereien ihre Eimerchen und Schäufelchen und Baggerchen aus dem Winterquartier und reißen ihre Autobahnen auf. Das muss irgendwie genetisch programiert sein, wie die Rückkehr der Zugvögel. Wenn die Tage wieder eine bestimmte Länge haben, hält sie nichts mehr, dann werden die Baustellen eingerichtet. Und so hangelt man sich dann ab dem Frühsommer von einer Baustelle zur anderen durch die Schweiz. Besonders berüchtigt ist die Dauerbaustelle am Gubristtunnel. Natürlich wissen wir, dass es da immer zu Staus kommt, natürlich hoffen wir, dass gerade heute… Ist aber nicht und so fahren wir heute eben über den Gubrist statt darunter durch.

Hinter Sankt Gallen sehen wir zum ersten Mal den See zu unseren Füßen liegen – in seiner schneeweißen Pracht. Ich glaube, ein agiler und ausdauernder junger Hüpfer könnte heute trocknen Fußes den See überqueren – indem er einfach von einem Segelboot zum anderen springt. Von unserem Blickwinkel sieht man nur die weißen Segel, das Wasser dazwischen ist fast nicht zu erkennen. Hinter Bregenz haben wir dann lange Zeit diesen ersten Eindruck zu korrigieren, denn die Seeuferstraße nach Lindau ist vom Ausflugsverkehr völlig überlastet.

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Aber wir schaffen es dann doch zur AAZ (Angestrebten AnkunftsZeit) auf die Seeterrasse unseres Hotels. Unsere Gastgeber erwarten uns schon. Diese Bodensee-Tage sind ein Geburtstagsgeschenk an mich. Und mitten hinein gebettet wie ein funkelndes Juwel, die „Carmen“ auf der Bregenzer Seebühne.

Doch der Kulturgenuss ist für später vorgesehen, augenblicklich stehen prosaischere Genüsse im Vordergrund. Es ist später Nachmittag und unser Frühstück heute morgen ist ein einsamer Joghurt gewesen. Ein griechischer zwar, aber das ist nun auch schon viele Stunden her. Da kommt eine Kellnerin mit einem großen Tablett mit sicher einem Dutzend Torten und Kuchen vorbei und ich bin kurz davor „Für mich bitte das Gleiche“ zu bestellen. Als sie dann mit einem frisch aufgefüllten Tablett vor unserem Tisch hält, bin ich aber brav und wähle nur einen Teller aus.

Der Kaffee dazu kommt und ich versenke genüsslich meine Gabel in der Himbeersahnetorte.

Kaffee und Kuchen auf der Seeterrasse – fängt schon mal gut an!

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