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Genevalux, Lichterfestival in Genf

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LES LANTERNES PHYSALIS – L’AMOUR EN CAGE,  Gaspard Lautrey:
Lichtblüten, die sich langsam öffnen und wieder schliessen

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HIVERNALES NEPENTHES Sophie Guyot

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Keine „Kunst“, „nur“ städtische Weihnachtsdeko

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Place de Molard mit Leuchtsteinen

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Mein Liebling: LES VOYAGEURS Cédric Le Borgne

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Reisende, die um  oder über den Place de Bel Air schwebenlux8lux9

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Die 70er-Jahre-Passerelle im Look der 1850er  verkleidet

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POESIE D’ORIENT, LUMIERE D’OCCIDENT Sébastien Lefèvre
Eine Installation auf der Ile de Rousseau

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und ihr Spiegelbild…

White Christmas (Parmelan, 1832m)

 

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Das Problem: da muss man hoch!

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Gut, es gibt Hilfestellungen, aber trotzdem

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Dafür ist die Belohnung umwerfend.

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Der Abstieg über das Lappidaz bietet viel Spass, bresonders, wenn der Schnee die gelben Wegpunkte bedeckt.

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Dafür ist die Aussicht einfach …

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schwindelerregend.

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Manche haben es einfacher, diese Höhen zu ersteigen.

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Der Sonnenuntergang ist fantastisch, aber letztendlich ist man doch sehr froh, …

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wenn man wieder am Auto ist.

Noch eine kleine Weihnachtsgeschichte

 

In unserem Garten ist ein ziemlich großer Teich.

Der wird fleißig und vielfältig genutzt.

Von den Kindern zum Baden oder Eishockey spielen, je nach Jahreszeit.

Vom Reiher und der Katze (zu unterschiedlichen Zeiten) zum Frühstücken.

Von Fischen und Fröschen zum naja fröscheln und so

Von mir zum still auf der Bank sitzen und sich freuen.

Mein Glück wäre allerdings noch größer, gäbe es Flusskrebse in diesem Teich. Das war immer schon ein Traum von mir. Nun kann man diese Krebse innerhalb Deutschlands einfach bestellen, sie werden aber aus verständlichen Gründen nicht auf die lange Reise nach Frankreich geschickt.

In Frankreich ist es dagegen strengstens verboten, lebende Flusskrebse zu transportieren, was mehrere praktische und genusstechnische Fragen aufwirft.

Jeder bessere Supermarkt hat an Weihnachten auf seiner Fischtheke Flusskrebse, lebendig.

Die guten französischen Hausfrauen kaufen sie kiloweise, werfen sie zuhause in den Topf und richten sie dann auf der Weihnachtstafel festlich an. Wie sie die lebenden Tiere vom Supermarkt nach Hause bekommen, da der Transport ja illegal ist, bleibt wohl ein Mysterium.

Ich stand also am Heilig Abend an der Fischtheke und schaute mir die Krebse an, deren Schicksal nur zu gewiss war. Schließlich suchte ich sechs Exemplare aus, vier Weibchen, zwei Männchen, alles Kerlchen, die kräftig und munter aussahen.

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Zuhause setzte ich sie ins Waschbecken und rief die Kinder. Den Kindern war mein Plan sofort klar und ein jedes adoptierte einen Krebs. Das mit dem Freilassen war dann doch etwas schwieriger, weil der Teich mit einer 10 cm dicken Eisschicht bedeckt war. Also holte Monsieur den Pickel und schlug ein Loch in die Eisdecke. Wir setzten unsere Krebse auf das Eis und erwarteten, dass sie sich entzückt – Freiheit! Freiheit – ins Wasser stürzen würden. Sie waren doch sehr zögerlich, ihre vielen Beinchen ins kalte Wasser zu setzen. Die Kinder schubsten sie dann sachte bis ganz an den Rand und endlich verstanden sie.

Krebse1Die Krebse versanken im Wasser und wir standen noch ein bisschen um das Eisloch herum, aneinander gekuschelt, in gerührt-sentimentaler Stimmung, weil wir doch am Heilig Abend anderen eine Freude gemacht hatten. (Auch wenn da im Hinterkopf der ein oder andere Zweifel auftauchte, wie sehr sich die Krebse wohl wirklich gefreut haben.)

Plötzlich hörten wir Schritte auf dem Eis hinter uns. Unsere Nachbarn und Freunde kamen zu uns herüber: „Wir haben jetzt seit einer halben Stunde zugeschaut, wie ihr da auf dem Eis steht. Fotos haben wir auch gemacht. Aber jetzt sagt uns bitte: was um alles in der Welt macht ihr hier?“